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<pre>In Ermangelung einer auch nur im Ansatz originellen Prognose halten sich die Wettfreunde deshalb auch mit allzu ausufernden Erklärungen zurück: Unser Tipp auf einen deutlichen Heimsieg (Handicapwetten!) des Tabellenführers dürfte in diesem Falle geradezu selbsterklärend sein.  <p> Damit konnte die Elf von Trainer Sandro Schwarz nach sechs sieglosen Spielen endlich wieder voll anschreiben und den Abstand auf den Relegationsplatz auf vier Punkte ausbauen. Ausgerechnet gegen den direkten Abstiegskonkurrenten konnte der FSV seine Durststrecke beenden.  <p>  Irgendwann hat auch die längste Serie einmal ein Ende: dies musste am vergangenen Mittwoch auch der fulminant in die neue Saison gestartete BVB zur Kenntnis nehmen. <p> Dennoch dürften die Freiburger ein wenig angekratzt sein. Vor der Länderspielpause war man noch ungeschlagen, verlor dann mit 1:2 bei den Bayern. Kein Beinbruch, schließlich hatte der VfL Bochum in München sieben Buden kassiert. <p>  Wenn das abgeschlagene Schlusslicht, das zuvor elf Mal in Folge mit teils desolaten Auftritten verloren hatte, gegen einen hochbegabten Champions-League-Achtelfinalisten überzeugend gewinnt, dann ist „verdient“ durchaus als Demütigung zu verstehen.  </pre>


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<pre>Neben der sportlichen Misere plagen Leverkusen nun aber auch Verletzungssorgen. Mit Wendell und Jonathan Tah fallen zwei Stammspieler der ursprünglichen Vierer-Abwehrkette aus.  <p> Im heimischen Signal Iduna Park hat sich die Borussia bislang zudem noch nichts zuschulden kommen lassen. So hat der BVB die ersten drei Bundesliga-Heimspiele der neuen Spielzeit allesamt für sich entschieden.  <p>  Sogar auswärts läuft es gegen den Club richtig gut: Gerade mal zwei Niederlagen verbuchte Freiburg bei den letzten neun Gastauftritten. <p> In Anbetracht der vier kassierten Verwarnungen waren die Dortmunder ohnehin in einer ziemlich robusten Gangart im Olympiastadion unterwegs; im Vergleich zu den 15 vom BVB begangenen Regelverstößen traten die Herthaner wie fromme Lämmer in Erscheinung (7). <p>  Die Folge: Mit Ausnahme von Gondorf holten sich die weiteren 4 Spieler binnen 6 Minuten ihre 5. gelbe Karte ab und müssen somit gegen Bayern München pausieren.  </pre> 


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<pre> Darmstadt konnte in Köln nach 22 sieglosen Partien mal wieder drei Punkte einfahren, die aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein dürften. Der Rückstand des Schlusslichts auf den Relegationsplatz beträgt zehn Zähler. Zu Hause haben die Lilien in dieser Bundesliga-Spielzeit erst ein einziges Mal gewonnen. Seit zwölf Heimspielen sind die Hessen sieglos, die letzten fünf verloren sie in Serie.  <p> Dabei hatte selbst beim 3:0 in Freiburg das Veredeln von Torchancen nicht gerade zu den herausragenden Qualitäten der Schwarz-Gelben gezählt, die sich auch im Schwarzwald-Stadion den fragwürdigen Luxus erlaubten, allerbeste Möglichkeiten zu versemmeln.  <p>  Dass es auch in der Gesamt-Abrechnung nur für einen Platz in der unteren Hälfte reicht, macht den fragwürdigen Gesamteindruck komplett — zumal sich der Rückstand auf die europäischen Startplätze seit Weihnachten von vier auf sechs Zähler vergrößert hat. <p>  Darum wäre es am Sonntag wichtig, in Leverkusen keine Niederlage zu kassieren. Auf Schalke gibt man sich diesbezüglich zuversichtlich. Heidel: „Wenn man sich unsere Auswärtsspiele anschaut, glaube ich, dass wir auch das Zeug dazu haben, dort zu gewinnen.“ <p>  Ohnehin ist anzunehmen, dass sich selbst eine Dortmunder B-Elf beim FC Ingolstadt in halbwegs normaler Verfassung deutlich erfolgreicher aus der Affäre ziehen kann — immerhin hatten die Schanzer bis zum Samstag noch nicht einmal einen einzigen Zähler im Sportpark vorzuweisen.  </pre>


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<pre> Das rührt wohl nicht zuletzt daher, dass Hoffenheim in der Direktbilanz deutlich das Nachsehen hat.  <p> Gladbach wiederum konnte nur eines der letzten fünf Auswärtsspiele gewinnen — das bis dato letzte mit 1:0 in Hannover. Die vier Auswärtspartien davor gingen jedoch allesamt verloren — mit nur einem erzielten Tor.   <p> Folglich kann kaum behauptet werden, dass sich die 98er vor der eigenen Anhängerschaft mit tollkühnem Hurra-Fußball sehenden Auges in ihr Verderben stürzten: Und selbst unter Beachtung der empfangenen Gegner lässt sich das überschaubare Abschneiden nicht so richtig nachvollziehen. <p>  Video: Marcel Schmelzer beklagte nach der Pleite in Hamburg (1:3), dass sich die Borussen die gute Ausgangslage in der Tabelle kaputt gemacht haben (Quelle: YouTube/Borussia Dortmund)  <p> Vier dieser letzten fünf Heimspiele endeten allesamt mit 2:0 für den jeweiligen Sieger, einzig das Spiel gegen den FC Bayern haben sie mit 1:3 verloren, jedoch blieb die Tordifferenz von zwei Treffern beibehalten.  </pre>


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<pre> Die Hanseaten gewannen nicht nur mit 2:1 gegen Stuttgart, sondern waren zuvor auch mit 2:0 gegen Frankfurt und 3:0 gegen Kiel erfolgreich. Fehlende Bereitschaft zum Risiko erkenne ich an der Weser nicht. Im Januar gab es letztmals ein Unentschieden. Der SVW ist zudem ein Meister der zweiten Halbzeit, nach dem Seitenwechsel wurden 48 Punkte ergattert. Dafür schlug es in Hälfte eins 30 Mal im eigenen Kasten ein.  <p> Die Tuchel-Truppe befindet sich unangefochten auf Rang zwei, der Vorsprung nach unten ist noch größer als der Rückstand auf die Bayern.  <p>  Weil die Leistung gegen den FC trotz der torlosen Nullnummer gestimmt habe und die Schwarz-Gelben ihre beeindruckende Liga-Heimserie damit auf 36 ungeschlagene Partien ausbauen konnten, ist Tuchel überzeugt: „Wir haben es immer noch selbst in der Hand.“ <p>  Gegen den FC kassierte man binnen weniger Minuten zwei Gegentore, zitterte bis zum Schluss um die drei Punkte. Tanguy Nianzou überzeugte nicht, daher ist davon auszugehen, dass es gegen die Hertha wieder zur Viererkette Davies-Süle-Upamecano-Stanisic kommt.  <p> Stattdessen lieferte der Darmstadt-Auftritt dem BVB die bittere Erkenntnis, dass sich die Mannschaft noch immer auf der Suche nach dem Selbstverständnis befindet.  </pre>


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